Lange Zeit waren sie in Vergessenheit geraten, die css-Selektoren :active und :visited. Wo a:visited wenigstens noch oft definiert wird, ist a:active schon fast aus jedem css-file verschwunden. Yahoo.de z.B. greift es gar nicht mehr auf und auch andere große Portale sparen sich die mühselige Definition.
Aber wieso überhaupt eine Renaissance dieser Selektoren? w3.org macht es vor mit einem pfiffigen a:active, der mit der kurzen Definition von:
a:active{
outline:0 none;
position:relative;
top:1px;
}den Linktext um einen Pixel nach unten rutschen lässt.
Auf jedem Button ist heute ein Klick-Style zu sehen, warum also nicht auch auf Links?
Ich könnte mir z.B. auch gut eine dezente Änderung der Hintergrundfarbe des Links vorstellen oder eine Änderung der Farbe des Links an sich.
Um mir die Arbeit zu sparen etwas über visited-Links zu schreiben, verweise ich an dieser Stelle auf einen lesenswerten Artikel von css-tricks.com: “Checkmark” Your Visited Links with Pure CSS
(Man sollte es sich zudem nicht nehmen lassen bei css-tricks.com auf das Linkverhalten zu achten, denn wie ich feststellen musste, bleibt der das w3-Konsortium nicht allein mit hübschen active-Links)
Wer jetzt hier im Blog nach :active- und :visited-"Effekten" sucht, wird leider vorerst noch enttäuscht werden. Ganz übel - Ich weiß, aber wo nicht einmal Zeit bleibt vom Standarddesign abstand zu nehmen, wird auch kein Link angerührt ;-)